VON LIEBE & LEID

Die Liebe gilt als unergründlich, die Liebe macht doch was sie will.

Die Liebe hat so viele Gesichter, Selten eins.

Die Liebe müsste öfter wegsehen, weggehen von dem der liebt,

Hinsehen, hingehen zu dem der die Liebe nicht sieht.

Sie braucht einen Wirt der selbst so geliebt,

dass er geben kann aus Reichtum, aus vollen Taschen, frei drauf los.

In dem Moment wo sie, die Liebe, ohne Zurückhaltung geteilt wird,

ist sie plötzlich frei und groß und ergreifend und stark.

Der, welcher in Berührung mit dieser Liebe kommt, fühlt sich plötzlich

frei und groß und ergriffen und stark. Geliebt.

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WO IST DEIN GOTT JETZT?

KRIEG, TERROR, ARMUT, HUNGER, KRANKHEIT, SCHMERZ, VERLUST.

Was für ein Start in diesen Artikel. Ernsthaft? Warum das alles? Eine Erklärung, gar eine Antwort finden auf das Alles? Es scheint unmöglich die unfassbar großen Schrecken, die fast schon gelernten ewigen Konflikte, oder auch die persönlichen Momente des Unglücks überhaupt in einem Rahmen unterzubringen der es uns leichter machen würde zu verstehen, zu ertragen.

Die Bilder die wir sehen, uns ansehen, sie teilen, sie verbreiten. Die Bilder die uns nicht loslassen, die uns verfolgen, uns Angst machen. Die Bilder die uns vor Augen führen wie weit der Mensch geht; seiner Natur oder einem Gott folgend? Ich entscheide mich in diesem Moment dafür, dass es diesen Gott nicht geben kann, der mit seinem Namen und seinen Gesetzen dafür herhält Angst und Schrecken zu verbreiten, Massen aufzuwiegeln gegen den Nächsten oder Unruhe zu stiften aus niederen Instinkten. Ich entscheide mich in diesem Moment dafür, diesen Gott nicht zu kennen. Ich entscheide mich in diesem Moment dafür, mich von Orten und Menschen zu distanzieren, deren Gottesbild es offenbar legitimiert aus Überforderung, Angst & Hass heraus Gesellschaften, Gemeinschaften und Länder zu spalten.

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